Pflanzenlexikon

„Es grünt so grün wenn Spaniens Blüten blühen“ heißt es im bekannten Duett in My Fair Lady. Wirkliche Leidenschaft in Sachen Natur spürt man aber angesichts zig-tausender blühender Heilpflanzen in der badischen Rheinebene auf Terra Medica. Bleibt die Frage; „Was grünt denn da eigentlich so grün?“  Unser alphabetisch sortiertes Heilpflanzenlexikon gibt Auskunft:

 

Luffa operculata


© Foto: DHU

Luffa operculata –  Schwammgurke

Familie:  Kürbisgewächse (wiss.: Cucurbitaceae)

Volkstümliche Namen: 

Kürbisschwämmchen, Espoñjilla,

Bei Pollenallergien setzen auch Schulmediziner nicht nur auf Antihistaminika oder eine langwierige Desensibilisierungstherapie, sondern immer häufiger auf die Heilkraft einer südamerikanischen Kletterpflanze, die in ihrer Heimat unter dem Namen Espoñjilla, also „Schwämmchen“ bekannt ist. Der Artzusatz der Pflanze stammt vom lateinischen Wort Operculum = kleiner Deckel ab, Luffa selbst ist ursprünglich ein arabischer Pflanzename.

So sieht sie aus:

Die zarte Schlingpflanze hat einen kantigem Stängel und kann bis zu 3 Meter hochranken. Die Blätter sind nieren- bis herzförmig, etwa 10 bis 12 cm lang und breit. Die Blüten sind gelb, die männlichen stehen in achselständigen, traubigen Blütenständen, die weiblichen Blüten und damit auch die Früchte stehen einzeln in den Blattachseln. Die pflaumengroße, kürbisähnliche Frucht ist ziemlich stachelig. Im Innern findet sich markiges Gewebe und ein feines Fasergeflecht.

Da wächst sie:

Heimat von Luffa operculata ist Brasilien, Kolumbien, Mexiko.

Ihre Wirkstoffe:

Cucurbitacine u.a. Cucurbitacin B und D sowie Triterpensaponine mit Gypsogenin als Sapogenin.

Ihr Geheimnis:

Aus dem Fasergerippe seines größeren Verwandten, des Luffaschwammes L. cylindrica werden biologisch-ökologische Massageschwämme, -bürsten oder  -handschuhe hergestellt.

Die Bedeutung von Luffa operculata in der Homöopathie:

Leitsymptome: Typische Symptome sind Schnupfen und Heuschnupfen sowie Verdauungsschwäche.

Hier hilft das homöopathische Arzneimittel: Luffa hat sich bei allergischer Rhinitis, Nasennebenhöhlenentzündungen sowie Fließschupfen und Kopfschmerzen im Stirnbereich bewährt.

Die Bedeutung von Luffa operculata in der Phytotherapie:

Die Droge wird traditionell bei Verstopfung sowie Blasen- und Nierenbeschwerden eingesetzt.

Terra Medica® und Luffa operculata:

Wir kultivieren Luffa operculata nur in kleinen Beständen zu Demonstrationszwecken. Die Droge (getrocknete Früchte) stammt aus den Gebieten ihres natürlichen Vorkommens.